{"id":179,"date":"2020-08-05T20:40:03","date_gmt":"2020-08-05T20:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/timontour.ch\/?p=179"},"modified":"2020-08-05T20:48:52","modified_gmt":"2020-08-05T20:48:52","slug":"3-bis-5-august-bertingen-rostock-oder-warum-uns-ein-bier-wie-wild-in-die-pedale-treten-laesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/timontour.ch\/?p=179","title":{"rendered":"3. bis 5. August &#8211; Bertingen \u2013 Rostock oder warum uns ein Bier wie wild in die Pedale treten l\u00e4sst"},"content":{"rendered":"\n<p>Einmal mehr schmieden wir also unsere Pl\u00e4ne neu, bevor wir das n\u00e4chste Zwischenziel erreicht haben. Nun geht es nicht mehr Richtung Kiel, aber dennoch an einen Hafen, wo eine F\u00e4hre auf uns wartet.<br>Am Montag packen wir unser immer noch nasses Zelt zusammen und verlassen das Tipidorf in Bertingen definitiv. Der Wind meint es immer noch nicht gut mit uns und wir k\u00e4mpfen weiterhin gegen ihn an. Auch sonst kommen wir nicht so recht voran, aber es ist ja auch wieder einmal Montag.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514-1024x684.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-175\" srcset=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514-300x200.jpg 300w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514-768x513.jpg 768w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514-1536x1027.jpg 1536w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514-1200x802.jpg 1200w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/DSC6514.jpg 1616w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Monika unterwegs auf dem Elberadweg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> In Havelberg verlassen wir die Elbe endg\u00fcltig und folgen einigen kleineren regionalen Radwegen, damit wir am n\u00e4chsten Tag auf die neugew\u00e4hlte gr\u00f6ssere Zielroute stossen k\u00f6nnen. Tja, wir merken bald, dass wir nicht mehr auf einem \u00fcberregionalem Radweg sind\u2026 Landschaftlich zwar ganz h\u00fcbsch, k\u00e4mpfen wir uns pl\u00f6tzlich durch einen Wald, der aus Sandbergen besteht. Mit unseren schweren R\u00e4dern da durchzukommen ist nicht ganz einfach. Irgendwie will das Ziel nicht n\u00e4her kommen. Dabei sind wir ziemlich gespannt auf unseren \u00dcbernachtungsplatz. Mehr per Zufall sind wir auf einen Platz, in perfekter Tagesdistanz (v.a. wenn das Bier ruft) gestossen, bei dem nicht so ganz klar war, worum es sich handelt. Am Telefon hiess es allerdings, das Zelt kann gestellt und bezahlt beim Badesee werden. Monika hat die von Tinu errechneten Kilometer im Griff und weiss genau, dass doch jetzt bald mal nach rechts abgebogen werden sollte, von einem See ist aber weit und breit nichts zu sehen. Pl\u00f6tzlich stoppt Tinu an einer Hausecke. Als wir rechts abbiegen landen wir tats\u00e4chlich auf einem \u00abCampingplatz\u00bb. Es gibt 5 Stellpl\u00e4tze f\u00fcr Wohnmobile (3 belegt), 6 H\u00fctten (2 vermietet) und eine riiiiesige Zeltwiese, auf der unser Zelt als einziges fast ein bisschen verloren wirkt. F\u00fcr 5 Euro haben wir den bisher wohl sch\u00f6nsten und auch saubersten \u00dcbernachtungsplatz unsere Reise gefunden!<br>Am Dienstag geht\u2019s trotz Gegenwind wieder besser vorw\u00e4rts. Die von Tinu geplanten Tagesetappen sind relativ lang, v.a. mit diesem wind, aber wir haben ein Ziel vor Augen und so bleibt nicht wirklich Zeit, uns etwas anzuschauen. Tinu m\u00f6chte ganz gerne noch seine Abk\u00fcrzungen erw\u00e4hnt haben, die uns auf dieser Tour tats\u00e4chlich auch mal durch wundersch\u00f6ne Waldwege f\u00fchren und so nebst gesparten Kilometern auch unsere Durchschnittszeit ein bisschen aufbessern. Bei Alt Schwerin erreichen wir die Berlin \u2013 Kopenhagen Route, welcher wir nun bis ans Ende folgen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"486\" height=\"653\" src=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659987480.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-177\" srcset=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659987480.jpg 486w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659987480-223x300.jpg 223w\" sizes=\"auto, (max-width: 486px) 100vw, 486px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste Zwischenziel heisst n\u00e4mlich Kopenhagen. Tom (der im letzten Bericht erw\u00e4hnte Arbeitskollege von Martin und Janine (seine Frau) verbringen einige Ferientage dort und haben uns nach unserem H\u00e4nger, als wir das Baltikum von unsere Liste streichen mussten, ein neues Ziel geliefert. Wegen ihnen sind wir nun ein bisschen in Eile, weil sie am Freitagabend mit einem Bier in Kopenhagen auf uns warten.<br>Geografisch sind wir momentan auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Wir fahren wieder vermehrt durch W\u00e4lder, \u00fcber Stock und Stein bzw. Wurzeln und Tinu ist froh um den einr\u00e4drigen Anh\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"493\" height=\"654\" src=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659652167.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-174\" srcset=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659652167.jpg 493w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659652167-226x300.jpg 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch unser heutiger Schlafplatz liegt an einem der vielen Seen, davon bekommen wir allerdings nicht viel mit. Damit wir morgen nach D\u00e4nemark einreisen d\u00fcrfen, m\u00fcssen wir 6 gebuchte \u00dcbernachtungen vorweisen k\u00f6nnen. Das Buchen braucht einiges an Zeit und f\u00e4llt uns ziemlich schwer, waren wir doch bis jetzt immer sehr spontan unterwegs.<br>Nicht ganz gl\u00fccklich mit den in aller Schnelle reservierten Unterk\u00fcnften fahren wir am Mittwoch relativ fr\u00fch los. Bis Rostock sind es 85km und wir w\u00fcrden ganz gerne die F\u00e4hre nach Gedser um 15.30 erwischen, denn in D\u00e4nemark erwarten uns dann noch einmal 25km Fahrt \u2013 Buchung in Eile sei Dank. Mit einer anderen Buchung hat es etwas besser geklappt, der Wind l\u00e4sst uns f\u00fcr einmal nicht im Stich. Er bl\u00e4st uns Richtung Meer und wir erwischen unsere F\u00e4hre ohne Probleme.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"514\" height=\"803\" src=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659760291.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-173\" srcset=\"https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659760291.jpg 514w, https:\/\/timontour.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/wp-1596659760291-192x300.jpg 192w\" sizes=\"auto, (max-width: 514px) 100vw, 514px\" \/><figcaption>In Rostock angekommen&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachtrag: Den Bericht oben haben wir noch im Bauch der F\u00e4hre fertig geschrieben, als wir darauf gewartet haben, an Land gehen zu k\u00f6nnen. Auf der F\u00e4hre war noch ein anderer Radfahrer. Wir haben bereits in Rostock gemeinsam diskutiert, wie das wohl ablaufen wird, wenn unsere Hotelbuchungen alle \u00fcberpr\u00fcft werden sollen. Er hat seine Reservationsbest\u00e4tigungen, (Von Reservationen, die er bereits wieder storniert hat) noch in einem Copyshop ausgedruckt. Wir w\u00fcrden dann halt alle unsere Mails einzeln vorweisen, diese Regel war ja schliesslich nicht unsere Idee\u2026 Wir fahren also in Gedser von der F\u00e4hre, sch\u00f6n auf der Fahrradspur, eine kurze Strecke \u00fcber den Hafen, neben einen Polizeiauto vorbei und dann sind wir im Dorf. Dort lachen wir uns alle drei krumm &#8211; zum Gl\u00fcck haben wir so viel Zeit und Nerven in das Buchen investiert\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal mehr schmieden wir also unsere Pl\u00e4ne neu, bevor wir das n\u00e4chste Zwischenziel erreicht haben. Nun geht es nicht mehr Richtung Kiel, aber dennoch an einen Hafen, wo eine F\u00e4hre auf uns wartet.Am Montag packen wir unser immer noch nasses Zelt zusammen und verlassen das Tipidorf in Bertingen definitiv. 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